Salesforce jetzt kaufen?

Das Jahr 2020 hat uns Anleger schon einige spannende Momente gebracht. Als man beim Covid19-bedingtem Kursabsturz noch von einem möglichen Crash sprach, holten die Kurse kurz darauf die Verluste ein und erreichten sogar neue Allzeithochs. An der Börse wird die Zukunft gehandelt, und die Aktienkurse ignorieren die heftige Rezession und den Niedergang in der realen Wirtschaft.

Die Technologie Branche ist eine der wenigen Branchen, die ein echter Profiteur der COVID Krise ist. Die Digitalisierung der Wirtschaft, die Digitalisierung der Geschäftsprozesse wurde um mehrere Jahre vorgezogen und beschleunigt. Am Ende wird diese Krise dafür sorgen, dass viele Unternehmen besser für die Zukunft gerüstet sind und wirtschaftlich stärker sind als vor der Krise. Krisen haben realwirtschaftlich eine Bedeutung, indem „schwache“ Unternehmen mit zu hohen Kosten und renditeschwachen Produkten in die Insolvenz gezwungen werden oder in der Krise eine Rosskur verabreicht bekommen um den Speck der letzten Jahre loszuwerden. Um die Arbeitslosigkeit muss sich keiner Sorgen machen. So gut wie jede Statistik zeigt, dass 6 oder 12 Monate nach einer Insolvenz alle Arbeitnehmer wieder einen Job gefunden haben.

Die Top 5 Aktien der USA (Facebook, Alphabet, Amazon, Netflix, Google – alle Tech Werte) sind inzwischen sehr ambitioniert bewertet und haben gewaltige Umsatz und Gewinnsteigerungen der nächsten Jahre bereits im Aktienkurs eskomptiert. Wer einen höheren Aktienkurs der FAANG als heute in 10 Jahren erwartet, soll sich einmal den Spaß machen und ausrechnen, welche Umsatz & Gewinnsteigerungen bis zum Jahr 2030 (und z.B. bei TESLA schon darüber hinaus) bereits im Aktienkurs von heute enthalten sind und wie realistisch diese Annahmen sind. Wer darüber hinaus noch einen Kursanstieg zum heutigen Aktienkurs erwartet wird sich wundern wenn er das dafür nötige Wachstum berechnet und mit dem Wachstum in der Vergangenheit vergleicht. Man sollte auch darüber nachdenken, welches Potenzial für einen deutlichen Aktienverfall in den Annahmen enthalten ist, falls die Erwartungen nicht erfüllt werden.

Zusammen stellen die sogenannten FAANG Aktien inzwischen 4.851.069 Mio. € Marktkapitalisierung dar. Lasst euch diese Zahl noch einmal durch den Kopf gehen und meditiert darüber. Unser DAX mit den 30 grössten deutschen Unternehmen hat eine Marktkapitalisierung von 1.268.598 Mio € und sieht dagegen reichlich klein aus (Stand August 2020). Die 30 grössten Deutschen Unternehmen sind 1,2 Trillionen € wert und nur 5 amerikanische Unternehmen bringen es auf fast auf 5 Trillionen €. Irrwitzige Zahlen die uns zeigen, dass an der Börse nichts unmöglich ist.

Die 5 FAANG Aktien sind somit fast 5 x soviel Wert wie alle 30 DAX-Unternehmen zusammen

Ein anderes spannendes Unternehmen, worüber man viel hört und liest in letzter Zeit, ist der weltweit führende Anbieter von Customer-Relationship-Management Lösungen. Die Firma Salesforce ist in diesem Bereich lt. eigenen Angaben der Marktführer vor SAP, Oracle, Microsoft oder einer Adobe, die ebenfalls CRM Lösungen anbieten. Wer im Jahr 2020 am Jahresanfang 10 000€ in Salesforce angelegt hätte, würde sich heute über einen Aktienwert der Salesforce Aktien in Höhe von 15 000€ freuen. Wer mutig war und beherzt im Corona-Tief bei 107€ je Aktie zugegriffen hat, würde sich Ende August 2020 über mindestens 21.000€ freuen.

Die Salesforce Aktien sind also, je nach Einstiegskurs, um 56% oder 114% gestiegen. Der Salesforce Umsatz im gleichen Zeitraum wuchs um rund 22%. Die Börse rechnet ausgehend vom Kursgeschehen demnach mit weiter stark steigenden Umsätzen und Gewinnen in der Zukunft oder die Börse übertreibt schlicht und ergreifend mal wieder. Die Anleger zahlen zuviel und sind durch die Kursgewinne der Vergangenheit verzaubert. Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei. Bäume und auch Gewinne der Unternehmen können nicht in den Himmel wachsen.

Die Bilanzzahlen von Salesforce aus den letzten Jahren sind durchaus stark und überzeugend. Ich möchte Euch an der Stelle nicht mit zuviel Zahlen langweilen. Wer eine detaillierte Einsicht möchte, kann direkt in die Bilanz schauen.

„While we will be dealing with this pandemic and its effects on the global economy and our business over many months, this crisis has underscored the imperative of digital transformation that only Salesforce can provide with our Customer 360. We can reflect back on fiscal year 2020 as an indicator of how we are primed and well-positioned for when the economy comes back to life. In fiscal year 2020, annual revenue grew 29%, surpassing $17 billion, and operating cash flow grew 27% to $4.3 billion. No other enterprise software company at our scale has grown at this rate. In addition, our $20 million-plus relationships grew 34% over last year.

Finally, I’m enormously proud that even as we’ve delivered strong returns for our shareholders over the years, we continue to give back and deliver great returns for all our stakeholders. Over the past 21 years, we’ve given $330 million in grants to worthy causes, our employees globally have volunteered 5 million hours, and 46,000 nonprofit and higher education organizations use our software for free. We’ve supported efforts to improve public education, eliminate homelessness in our cities, advance the health of our planet, and now fight this virus.“

Marc Benioff, CEO Salesforce

Salesforce profitiert in der Corona-Krise von einer steigenden Nachfrage der Unternehmenskunden nach der Software. Im vergangenen Jahr stieg der Umsatz um 29%, das Cash-Flow-Wachstum betrug 27%. Der Letzte Quartalsbericht überzeugt mit steigenden Einnahmen aus dem operativen Geschäft.

Salesforce bietet eine cloudbasierte Unternehmenssoftware. Man kann Geschäftsprozesse abbilden, Gesprächsberichte hinterlegen, automatische Sales Tunnel erstellen, man kann sich diverse Statistiken anzeigen und errechnen lassen und viele weitere Funktionen, die über dem Umfang einer Standard CRM Lösung hinausgehen. Kürzlich wurde von Salesforce die Plattform www.Work.com vorgestellt, die Unternehmen den Geschäftsbetrieb unter Pandemiebedingungen erleichtern soll.

Tussi’s Anmerkung: Ich finde die Earnings Presentations von Salesforce grafisch sehr schön gemacht. Auch Kinder könnte man mit solchen Präsentationen gut unterhalten 🙂

Die Jahresprognose für den Umsatz wurde nach dem zweiten Quartal von zuvor rund 20 Milliarden Dollar auf 20,8 Milliarden erhöht.

Salesforce Umsatz und Umsatzwachstum
Salesforce Vorsteuer Gewinn

Soll man jetzt noch in Salesforce investieren?

Wenn man all die Nachrichten und hochgesetzten Kursziele der Analysten liest, könnte man denken, Salesforce wäre eine sichere Investition und früher oder später nutzt jeder Mensch die cloudbasierte Lösung. Neugeborene und Rentner inklusive. Was spricht dagegen?

Grund №1. Der heissgelaufene Kurs & Insidertrades

Das Unternehmen, die Idee, die Zukunftsperspektiven etc. können sehr gut aussehen, wenn der Aktienkurs bereits zu hoch ist wird das alles nicht viel helfen. Das Produkt selber ist  wirklich gut.  Aber ist die Salesforce Aktie den aktuellen Preis wert oder ist die aktuelle Bewertung nicht schon zu hoch?  

Chair, Co-Founder und CEO Marc Benioff verkauft seine Beteiligung an dem Unternehmen. Er steht nie auf der Käuferseite. Er ist nur auf der Verkäuferseite zu finden. Umso höher der Kurs, umso mehr Stücke gibt er ab. Da Benioff immer noch gut 4% an Salesforce hält, wird er so schnell mit dem verkaufen nicht aufhören. Salesforce ist gerade mal 20 Jahre alt. Warum verkauft er jetzt schon? Ein Bill Gates hat nach 30 Jahren angefangen zu verkaufen. Und erst heute nach 45 Jahren Microsoft Existenz verkauft er mehr und mehr und ist gleichzeitig trotzdem immer noch einer der grössten Aktionäre von Microsoft und reichsten Menschen der Welt. Wenn Herr Benioff an die Zukunft von Salesforce glaubt, die da Weltherrschaft heisst, warum verkauft er soviel? Der Aktienkurs wird sich doch sicher noch verdreifachen in den nächsten 5 Jahren oder doch nicht?

Quelle: Marketwatch.com. Abgerufen am 29.08.2020

Ein Insider-Trade muss nicht zwingend heissen, dass etwas schlecht läuft. Dabei gibt es so viele Gründe, weshalb Insider ihre Aktien verkaufen. Oft sind Aktienoptionen ein Teil des Gehalts. Insider sind auch Menschen, die ab und zu große Käufe tätigen, wie zum Beispiel ein Haus für seine Familie. Es ist also nicht zwangsläufig etwas Negatives. Aber dennoch gilt folgende Regel —> Insiderkäufe sind immer besser als Insiderverkäufe.

Wie schaut denn die gesamte Statistik der Insider-Aktivitäten für die letzten 12 Monate aus?

Quelle: Marketwatch.com. Abgerufen am 29.08.2020

Das Gesamtbild zeigt uns, dass aktuell nicht nur der CEO von Salesforce „ein Haus kaufen möchte“. Insider haben sicher einen besseren Durchblick bei dem Unternehmen als wir Außenstehende. Und was den Vorstand betrifft, geht man auch davon aus, dass es so ist und sein muss!

Tussis Meinung: In dem Fall von Salesforce wäre ich persönlich jetzt hellhörig.

Grund №2. Sehr starke und erfahrene Konkurrenz 

Microsoft, Oracle und SAP sind keine zu unterschätzenden Konkurrenten. Hinzu kommt, dass Software eben Software ist. Ein paar Studenten in einer weit entfernten Garage können bereits das nächste große Ding entwickeln. Im Bereich Software ist kaum Kapital nötig, um etwas zu starten. Ein Monatsgehalt reicht, und man startet ein Softwareunternehmen. Wer schon einmal versucht hat mit seinem Monatsgehalt Fuss in der Automobilindustrie zu fassen, wird sehen das ein Monatsgehalt nicht ganz reichen wird, um Fabriken zu bauen etc.

Salesforce ist heute rund 250 Milliarden Dollar an der Börse wert (Stand Ende August 2020). Der Vorsteuer Gewinn in 2019 betrug 983 Millionen Dollar. Sagen wir Salesforce wird gegen Ende des Jahres 2020 dann 2,5 Milliarden Dollar vor Steuern verdienen. Dann hätten wir immer noch ein KGV von gut 100. Nehmen wir an, der Gesamtumsatz am Jahresende liegt bei 25 Milliarden, dann hätten wir ein Kurs/Umsatzverhältnis von 10.

Der Umsatzboost in 2020 ist Coronabedingt gehyped und entspricht vermutlich nicht dem natürlichen Umsatzwachstum von Salesforce. Auch diverse andere Unternehmen der Technologiebranche, sogar Hardwarelieferanten wie DELL oder HP, hatten durch Corona deutlich höhere Umsätze erwartet.

Ist eine HP oder eine DELL jetzt aufgrund von Corona auch 30% mehr wert? Ist die Coronaprämie langfristig wertsteigernd oder wird die Prämie und damit die bis zu 30% höhere Bewertung, spätestens wenn die Epidemie im Griff ist, wieder verloren gehen?

Tussi’s Meinung: Ich denke eher nein. Corona wird irgendwann kein Thema mehr sein. Sagen wir in 5 Jahren. Und dann ist dieser Aufschlag hinfällig, und die Bewertung wird entsprechend fallen, da die langfristigen Umsatz & Gewinnaussichten wieder deutlich geringer sind.

Grund №3. Price Earnings to Growth

Um eine „Daumenbewertung“ für die Salesforce Aktie zu machen und um den berühmten Bierdeckel zu bemühen, kann man das Price Earnings to Growth Ratio berechnen. Bei einem schnell wachsenden Technologieunternehmen versagt das herkömmliche KGV/Price Earnings Verhältnis um zu berechnen, ob eine Aktie jetzt billig oder teuer ist. Da die einfache KGV Berechnung das zukünftige angenommene Wachstum nicht ausreichend berücksichtigt. Dem trägt die KGV zu Wachstum/PEG Formel Rechnung. Das Price Earnings Growth Verhältnis setzt den Kurs/Bewertung der Aktie ins Verhältnis mit dem zukünftigen Umsatzwachstum des Unternehmens. 

Für das Umsatzwachstum der Salesforce muss ich eine Annahme treffen. Ich nehme 25% als Umsatzwachstum der Firma Salesforce für die nächsten Jahre an. Das entspricht ungefähr dem, wo das Wachstum in der letzten Zeit lag. Ich rechne eher nicht damit, dass die Umsätze in der Zukunft deutlich schneller wachsen werden als in der Vergangenheit.

Umso mehr Umsatz ein Unternehmen bereits erzielt, umso schwerer fällt es logischerweise die Wachstumsraten auf gleichem Niveau zu halten. Wenn ein Unternehmen 10 Milliarden Umsatz macht ist es einfacher noch 30% Umsatz draufzulegen als bei einem Unternehmen das schon 100 Milliarden Umsatz macht. Kostspielige Akquisitionen um den Umsatz deutlich zu steigern lasse ich einmal aussen vor. Der Großteil der Akquisitionen schadet in der Regel dem Unternehmen und bringt nicht den erhofften Erfolg, da schlicht zu viel gezahlt wird. Organisches Wachstum wird mit zunehmender Größe immer schwerer und schwerer. Umso beeindruckender sind Unternehmen, die auch mit sehr hohen Umsätzen immer noch stolze Wachstumsraten jenseits der 10% Marke erzielen können.

Mit geschätzten 25% Umsatzwachstum haben wir alle Zahlen, die wir jetzt in die Formel einsetzen können. 
250 Milliarden Cap / 2,5 Milliarden Gewinn : 25 % Wachstum  = 4. Das PEG Ratio für die Salesforce Aktie beträgt demnach 4.

Allein für sich genommen, sagt die Zahl noch nicht viel aus. Um zu sehen, ob das billig oder teuer ist, müssen wir Salesforce mit einem anderen Unternehmen der Branche vergleichen. Ich wähle für diesen Vergleich die Microsoft. Die PEG Ratio Zahlen für die Microsoft Aktie oder SAP Aktie findet ihr auf den einschlägigen Webseiten oder ihr rechnet diese selber aus.

Tussi’s Anmerkung: Auf der Seite der NASDAQ findet ihr z.B. ein PEG für SALESFORCE von fast 8, da deren Annahmen anders sind. Ich habe mit dem Vorsteuergewinn gerechnet. Die NASDAQ hat vermutlich den Nachsteuergewinn genommen. Das Verhältnis wird immer gleich bleiben. Egal ob wir mit dem Vorsteuer oder Nachsteuergewinn rechnen.

Sowohl 4 als auch 8 ist sehr sehr teuer für eine Aktie. In der aktuellen Bewertung ist enorm viel Umsatz und Gewinnwachstum vorweggenommen und ein Investment in die Salesforce Aktie ist für mich persönlich nicht unbedingt notwendig da zu riskant aufgrund der hohen Bewertung. Auf der  Webseite der NASDAQ Börse findet Ihr auch das PEG für die Microsoft Aktie das aktuell bei 2.6 liegt.

Das PEG Ratio der Salesforce Aktie ist 3x so hoch wie das aktuelle PEG der Microsoft Aktie. Ist das Wachstum von Salesforce 3x soviel wert wie das Wachstum von Microsoft?

Ich traue mir da keine Meinung zu und lasse daher auch aus diesem Grund die Finger von einem Investment. Wenn ich investieren müsste und nur zwischen Microsoft und Salesforce wählen darf, dann würde ich eher in die Microsoft Aktie investieren als in die Salesforce Aktie. Microsoft ist durch die Größe, die Diversifikation und sehr hohen Profitabilität das überlebensfähigere Unternehmen auf Sicht der nächsten 20 oder 30 Jahre bei dem auch das Wachstum stimmen wird und relativ sicher ist. 

Microsoft ist seit rund 45 Jahren eines der profitabelsten und wachstumsstärksten Unternehmen der Welt. Die MSFT macht bereits 100 Milliarden Umsatz und kommt Ende 2020 auf fast 150 Milliarden Umsatz. Bei den Wachstumsraten legt Microsoft ein Wachstum vor das eher einer kleinen Firma entspricht. In meinen Augen ist MSFT auch das sicherere Investment, da es 45 Jahre in Folge bewiesen hat, dass es profitabel und zuverlässig wachsen kann und kein Ende in Sicht ist. Und für dieses Wachstum wurden nicht einmal Schulden gemacht. Bei der Salesforce ist das alles nicht ganz so sicher. 

Die Börse geht davon aus, dass Salesforce die nächsten Jahre deutlich an Umsatz & Gewinn zulegen wird. Ich bin mir auch sicher, dass Salesforce die nächsten 5 bis 10 Jahre wachsen wird und auch hochprofitabel sein kann. Es ist ebenso fast garantiert, dass Salesforce die nächsten Jahre auch deutlich schneller wachsen wird als Microsoft. Das Problem ist der Preis der Aktie. Bei der aktuellen Bewertung ist dieses Wachstum zu sehr eingepreist für mich. Diese und andere Überlegungen führen dazu, dass ich Microsoft aktuell der Salesforce vorziehen würde. (Aktuell kaufe ich keine der beiden / Microsoft habe ich bereits länger im Depot)

Umsatzwachstum Microsoft
PEG Ratio Microsoft Aktie nächste 12 Monate
PEG Ratio Salesforce Aktie nächste 12 Monate
PEG Ratio Formel

Tussis Anmerkungen: Umsatz ist gut. Mehr Umsatz ist noch besser. Umsatz ohne Gewinn ist schlecht. Viel Umsatz, viel Gewinn und noch mehr relativ sicherer Gewinn und Umsatz in der Zukunft sind noch besser (MSFT). Die Probleme entstehen, wenn alles im Kurs vorweggenommen ist.

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